|
RESVERATROL |
|
|
Formulierung |
0,2 % SL |
|
Haltbarkeit |
2 Jahre |
Anwendung
Resveratrol ist eine natürliche Polyphenolverbindung, die in Pflanzen wie Weintrauben, japanischem Staudenknöterich, Erdnüssen und Maulbeeren vorkommt. Es handelt sich um ein „Phytoalexin“, das von Pflanzen als Reaktion auf biologische oder abiotische Belastungen wie Pilzinfektionen, ultraviolette Strahlung und mechanische Schäden synthetisiert wird. Es ist Teil des Immunsystems der Pflanze.

Zielkrankheiten: Es hat eine erhebliche hemmende Wirkung auf den durch Botrytis cinerea-induzierten Grauschimmel (häufig in Erdbeeren, Weintrauben, Tomaten usw.). Darüber hinaus verfügt es auch über ein gewisses Bekämpfungspotenzial für Echten Mehltau, Falschen Mehltau, Anthracnose usw.
Anwendungsmethode: Durch Besprühen der Blätter kann Resveratrol Abwehrreaktionen in Pflanzenblättern und -früchten auslösen und eine „unsichtbare“ Schutzbarriere bilden, die es Pilzen erschwert, zu infizieren und sich auszubreiten.
Studien haben gezeigt, dass Resveratrol auch hemmende Wirkungen auf einige pflanzenpathogene Bakterien wie Ralstonia solanacearum und Xanthomonas campestris hat. Es kann die Bildung bakterieller Biofilme beeinträchtigen, die Struktur der Zellmembranen zerstören und so deren Wachstum hemmen.
Das ist eine sehr vielversprechende Richtung. Resveratrol kann die systemisch erworbene Resistenz (SAR) von Pflanzen aktivieren und so die gesamte Pflanze in einen „Alarmzustand“ versetzen. Wenn ein Virus eindringt, kann die Pflanze ihre Abwehrmechanismen schneller und stärker aktivieren, z. B. die Produktion von pathogenetischen Proteinen (PR-Proteinen), und so die durch Viruserkrankungen verursachten Symptome und Schäden reduzieren. Beispielsweise haben Studien zum Tabakmosaikvirus (TMV) gute Ergebnisse gezeigt.
Obwohl Resveratrol noch nicht so gründlich erforscht ist wie seine krankheitsbekämpfenden Wirkungen, zeigt es bei einigen Insekten (z. B. Blattläusen und Milben) auch gewisse fraßabweisende und wachstumshemmende Wirkungen. Es kann das Fressverhalten oder die normale Entwicklung von Insekten beeinträchtigen.
Als Sekundärmetabolit von Pflanzen kann Resveratrol in geeigneten Konzentrationen auch das Pflanzenwachstum fördern, die Stressresistenz der Pflanzen (z. B. Trockenheit und Salz-{0}}Alkaliresistenz) erhöhen und die Erntequalität verbessern.
Der Wirkungsmechanismus von Resveratrol ist vielfältig, wobei der Kern in der Stimulierung der pflanzlichen Immunität liegt.
Nachahmung von Phytoalexin-Signalen: Wenn exogenes Resveratrol auf Pflanzen angewendet wird, gehen die Pflanzen „fälschlicherweise“ davon aus, dass sie von pathogenen Bakterien angegriffen werden, und lösen daher schnell Abwehrreaktionen aus.
Aktivierung der Signalwege der Abwehr: Es kann entscheidend die Signalwege der Abwehrhormone wie Salicylsäure (SA) und Jasmonsäure (JA) aktivieren, die den Kern des pflanzlichen Immunsystems bilden.
Induzieren der Expression von krankheitsresistenten Genen: Es regt Pflanzen dazu an, pathogenetische Proteine (PR-Proteine) zu produzieren, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) auszulösen und Zellwände zu verdicken (z. B. Ligninablagerung), neben anderen physikalischen und chemischen Abwehrmaßnahmen.
Direkte antibakterielle Wirkung: In höheren Konzentrationen kann es auch direkt die Zellmembranen pathogener Bakterien schädigen, in deren Energiestoffwechsel eingreifen und bakteriostatische bzw. bakterizide Wirkungen entfalten.
1. Sprühen Sie das Pestizid im Anfangsstadium der Gurken-Grauschimmel-Krankheit.
2. Wenden Sie das Pestizid nicht an windigen Tagen an oder wenn Regen innerhalb einer Stunde zu erwarten ist.
3. Tragen Sie das Pestizid zweimal im Abstand von 7 bis 10 Tagen auf.
Beliebte label: Resveratrol extra, China Resveratrol extra Hersteller, Lieferanten, Fabrik
